FINDEN SIE IHRE PASSENDEN REIFEN

Wo finde ich die richtige Reifengröße?

Reifenwechsel

Reifenwechsel_GeraetReifenwechsel_Geraet

Jedes Fahrzeug braucht, im Laufe der Zeit und aus verschiedenen Gründen, Reifenwechsel. Theoretisch kann man seine Reifen auch selbst austauschen. Sollten Sie sich jedoch unsicher sein, ist es sicherlich die bessere Entscheidung diesen Vorgang den Fachleuten zu überlassen. Für alle, die den Reifenwechsel aber selbstständig durchführen wollen, haben wir einige wichtige Tipps, sodass beim Reifenwechsel nichts schieflaufen kann.

Welche Dinge werden für einen Reifenwechsel benötigt?

Für den reibungslosen Reifenwechsel ist ein vollständiges und hochwertiges Werkzeug essenziell. Hier ist eine Übersicht der Dinge, die Sie dafür benötigen: Wagenheber, Steckschlüsseleinsatz, Kreuzschlüssel oder einen Teleskop-Radmutternschlüssel, Kreide, Unterstellbock, Bürste, einen Drehmomentschlüssel sowie eventuell Handschuhe, einen Profiltiefenmesser und eine Radnabenpaste oder Spray.  

Was ist zu beachten, wenn man den Reifenwechsel selbst vornimmt?

Zunächst müssen Sie die vorgegebene Stelle am Auto finden, an der der Wagenheber angesetzt werden soll. Diese erkennen Sie an einer kleinen Einkerbung oder Sie lesen in der Bedienungsanleitung nach. Wenn Sie den Heber richtig angesetzt haben, pumpen Sie den Wagen so hoch, bis der Reifen noch nicht ganz in der Luft ist. Dann lockern Sie mit dem Kreuzschlüssel oder dem Teleskop-Radmutternschlüssel die Radmuttern bereits ein wenig. Beim Radwechsel soll stets „über Kreuz“ gearbeitet werden. Das bedeutet, dass immer die gegenüberliegende Radmutter die nächste ist, an der gearbeitet werden soll, sowohl beim Abnehmen der Räder als auch beim Montieren. Nun können Sie das Fahrzeug so weit anheben, dass sich der Reifen vom Untergrund löst. Optional können Sie das Auto noch mit einem Unterstellbock sichern. Beginnen Sie nun, die Muttern komplett abzuschrauben. Beim Abschrauben der letzten Schraube sollten Sie mit der Hand leichten Druck gegen die Felge ausüben, damit sich das Rad nicht selbstständig macht. Beim Abnehmen sollten Sie beide Hände benutzen, damit Sie den Reifen möglichst sauber von der Nabe abnehmen können.

Sobald die Räder abgenommen wurden, beschriften Sie diese entsprechend mit einer Reifenkreide, damit Sie wiedererkennen können, welcher Reifen an welche Position gehört.

Wenn Sie das Rad abgenommen haben, können Sie nun mit der Reinigung der Radnabe beginnen. Eine Drahtbürste eignet sich besonders gut, um den Rost zu entfernen. Um die Nabe optimal zu pflegen, können Sie für die Reinigung eine spezielle Radnabenpaste anwenden.

Nun können Sie mit der Montage des neuen Rades beginnen. Dabei sollten Sie unbedingt auf die Laufrichtung der Räder achten. Sollten Sie bereits benutzte Räder wieder montieren, achten Sie bitte darauf, dass die Reifen an der gleichen Stelle wie in der vorherigen Saison montiert werden, sowie auf die Profiltiefe und mögliche Beschädigungen. Wenn Sie das Rad montieren, setzen Sie den Reifen sauber auf die Nabe auf und ziehen Sie die Schrauben zuerst nur locker an. Wenn Sie das erledigt haben, können Sie den Reifen so weit herunterlassen, dass er gerade so auf dem Untergrund aufliegt. Benutzen Sie zum Festziehen der Schrauben einen Drehmomentschlüssel, da das Drehmoment für die jeweiligen Räder am Schlüssel eingestellt werden muss. Vergessen Sie dabei nicht bei den Muttern „über Kreuz“ zu arbeiten.

Nach etwa 50 Kilometern Fahrt, sollten Sie die die Radmuttern noch einmal mit dem Drehmomentschlüssel nachziehen, damit Sie sichergehen können, dass alles fest sitzt.

Hinweis: Sollten Ihre Reifen mehr als 10 Jahre alt sein, legen wir Ihnen jedenfalls nahe, sich um die Anschaffung neuer Pneus zu kümmern.

 

Nach dem Reifenwechsel richtig einlagern

Reifenwechsel_Geraet_MechanikerReifenwechsel_Geraet_Mechaniker
Reifenwechsel_Mechaniker_rollt_ReifenReifenwechsel_Mechaniker_rollt_Reifen

Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Reifenwechsel selbst vorzunehmen, dann müssen Sie die jeweils nicht montierten Reifen lagern. Hier gilt es unbedingt einige Dinge zu beachten, wenn Sie die Lebensdauer Ihrer Reifen verlängern wollen. Bevor Sie Ihre Pneus nach dem Reifenwechsel an den Lagerplatz bringen, sollten Sie noch folgende Dinge kontrollieren: Zunächst ist es empfehlenswert einen halben Bar mehr an Reifendruck einzufüllen, da die Reifen ja nun eine ganze Weile liegen werden. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, legen wir Ihnen auch ans Herz, die Pneus vor der Einlagerung auf Beschädigungen oder Fremdkörper zu untersuchen, da diese zum Entweichen von Luft führen könnten. Wenn Sie die Vorarbeiten bestmöglich erledigt haben, können Sie nun mit dem Vorgang des Einlagerns beginnen. Es empfiehlt sich, die Reifen einzeln übereinander zu stapeln. Legen Sie Ihre Reifen dabei beispielsweise auf eine Holzpalette oder eine Plastikunterlage, um den Kontakt mit schädigenden Substanzen zu verhindern. Denn ausgeronnenes Öl oder Benzin sowie Lacke zählen unter anderem zu den Flüssigkeiten, die den Gummi Ihrer Reifen zersetzen. Achten Sie außerdem darauf, dass der Einlagerungsort vor hoher Luftfeuchtigkeit sowie vor hohen Temperaturschwankungen geschützt ist. Das könnte den Reifen sonst nämlich erheblichen Schaden zufügen. Ein weiterer Faktor, der unbedingt beachtet werden sollte, ist die Sonneneinstrahlung. Ist diese zu hoch, können die Reifen spröde und rissig werden. Achten Sie darauf, dass Ihre Räder möglichst wenig Sonne abbekommen, damit Sie in der nächsten Saison wieder optimal damit fahren können. Wenn Sie diese Tipps beachten und sorgfältig umsetzen, werden Sie die Lebensdauer Ihrer Reifen deutlich verlängern.

UNSERE TOP ANGEBOTE